Außerdem gibt es vorerst keine Arbeitsvisa mehr für Afghanen. Das britische Innenministerium sagt, dass so der zunehmende Asylmissbrauch gestoppt werden soll. Demnach reisen mittlerweile viele Menschen aus diesen Staaten mit regulären Visa in Großbritannien ein. Vor Ort beantragen sie dann Asyl. Insgesamt hätten sich die Asylanträge von Leuten, die vorher regulär eingereist sind, seit 2021 mehr als verdreifacht. Die Asylanträge von Studierenden aus den vier genannten Ländern sind den Angaben zufolge zwischen 2021 und 2025 um mehr als das Fünffache gestiegen. Die Änderungen sollen am 26. März in Kraft treten.
Die Labour-Regierung verschärft schon länger ihren Ton in der Asylpolitik. Sie steht unter Druck, weil die populistische und migrationsfeindliche Partei "Reform UK" in Umfragen deutlich führt.
