Durchs Mäusefangen hat eine Katze in Florida der Virusforschung weitergeholfen.

Ein Forschungsteam von der University of Florida berichtet, dass die Katze einem von ihnen gehört. Als sie eine Spitzmaus erbeutet hatte, hat der Forscher die Beute genauer untersucht. Und dabei kam raus, dass die Maus mit einem bisher unbekannten Virus infiziert war. Das gehört zu den Orthoreoviren, die bisher noch wenig bekannt und untersucht sind. Vermutet wird, dass diese Viren bei uns Menschen die Atemwege befallen können, das zentrale Nervensystem oder den Magen-Darm-Trakt. Bisher war diese Viren-Art nur in Nutztieren gefunden worden - der Fund in der Spitzmaus ist der erste in einem Wildtier.

Die Katze hat übrigens schon vorher der Wissenschaft geholfen: Erst im vergangenen Jahr hatte sie eine Maus erlegt, die ein anderes neuartiges Virus in sich trug.