Besser nicht so genau hinsehen: In Mikrowellen vor allem in Kaffeeküchen sieht es oft nicht so appetitlich aus.

Bislang dachte man in der Forschung aber, dass da trotzdem kaum Mikroorganismen leben. Weil die Bedingungen in der Mikrowelle zu extrem sind - zum Beispiel durch die Strahlung und Hitze.

Ein Forschungsteam der Uni Valencia hat jetzt aber rausgefunden, dass auch Mikrowellen alles andere als keimfrei sind. Die Forschenden hatten Proben von 30 Mikrowellen zum Beispiel aus privaten Küchen, Kaffeeküchen in Betrieben und Kantinen. Dort fanden sie Bakterien aus fast 750 verschiedenen Gattungen. Die meisten kommen zum Beispiel auf Händen und im Rest der Küche vor. Auch, wenn einige von ihnen Krankheiten auslösen können, geht vom Mikrowellen-Biom laut den Forschenden kein höheres Risiko aus als von der übrigen Küche.

Im Wissenschaftsmagazin New Scientist rät eine Biotechnologin trotzdem, die Mikrowelle regelmäßig zu putzen.