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Elektroautos gab es schon, als in den USA die ersten Autos entwickelt wurden, also schon vor mehr als 100 Jahren.

Schnell haben sich dann allerdings Benzinfahrzeuge durchgesetzt. Wirtschaftsforschende der schwedischen Lund Universität wollten wissen, warum. Sie haben untersucht, wie die Technik und die Auflademöglichkeiten damals waren - und sie kommen zu dem Schluss, dass es nicht - wie oft vermutet - am hohen Preis oder an technischer Unausgereiftheit lag, sondern an zu wenigen Aufladestationen.

Die Forschenden schreiben: Wäre das Stromnetz 15 oder 20 Jahre vorher verbreitet gewesen, hätten Elektroautos die Benziner übertrumpft - vor allem in Städten. Ein flächendeckenes Stromnetz wurde aber erst in den 1930er Jahren in den USA eingeführt. Die Forschenden sagen: Wäre der Strom früher verbreitet gewesen, hätten sich Elektroautos und Benziner vermutlich beide durchgesetzt.

Benzin, Elektro und Dampf damals gleichwertige Konkurrenten

Im Jahr 1900 gab es in der US-Auto-Industrie sogar drei gleichwertige Konkurrenten: Benzinautos, Elektroautos und Dampfautos. Zehn Jahre später hatten sich Benzinautos durchgesetzt.

Das Foto zeigt den strombetriebenen Rennwagen "La Jamais Contente" (Die nie Zufriedene) im Automobilmuseum im nordfranzösischen Compiegne. Das Auto konnte schon am 29. April 1899 über 100 km/h schnell fahren.