Das ist eine Frage, die sich Aktivist*innen stellen, aber auch Forschende, die sich mit der Materie beschäftigen, und Menschen aus der Politik. Eine Studie aus den USA liefert neue Erkenntnisse. Im Fachmagazin PNAS Nexus schreibt das Team, dass es mehr als 30.000 Menschen befragt hat. Ihnen wurden unterschiedliche Szenarien geschildert und sie sollten dann angeben, ob und wenn ja wie sie sich für den Klimaschutz einsetzen würden.
Ergebnis: Am ehesten ließen sich Menschen von positiven Beispielen überzeugen - also frühere Klimaschutzaktionen, die zum Beispiel politische Entscheidungen veränderten. Am besten funktionierte das, wenn es auch noch emotionale oder soziale Benefits gab - und zum Beispiel eine Klimaschutzaktion auch dazu genutzt werden kann, um neue Freunde zu finden. Weniger wirksam waren dagegen Szenarien, die mit Wut, Angst oder Schuld spielten. Auch positive Nebeneffekte für die Wirtschaft oder das Gesundheitswesen zogen zur Überraschung der Forschenden nicht als Argument, sich einzusetzen.
