Nach mehr als 200 Tagen auf See hat der US-Flugzeugträger Abraham Lincoln in Thailand angelegt. Für die rund 5.000 Soldatinnen und Soldaten ist das die erste längere Pause nach einem belastenden Einsatz.
In den vergangenen Monaten hatte es immer wieder Berichte über Probleme an Bord der Abraham Lincoln gegeben, unter anderem über Wassermangel und die hohe psychische Belastung der Besatzung. Die US-Marine wies die schwersten Vorwürfe zurück. Jetzt dürfen die Soldaten für einige Tage in Pattaya an Land. Eigentlich war der Flugzeugträger Ende 2025 zu einem Einsatz im Pazifik aufgebrochen. Wegen des Kriegs mit dem Iran wurde er später aber in den Nahen Osten verlegt.
Für Pattaya ist der Besuch des riesigen Flugzeugträgers ein besonderes Ereignis. Die Stadt hat eine lange Verbindung zum US-Militär. Schon während des Vietnamkriegs kamen viele amerikanische Soldaten hierher, um sich von ihren Einsätzen zu erholen. Für die Abraham Lincoln geht es danach zurück nach San Diego.
