Eine Studie aus den USA belegt: Nach der Corona-Pandemie ist nicht alles wieder wie davor.

Ein Team von Stadtplanerinnen und -planern schreibt im Journal of the American Planning Association, dass die Menschen in den USA seit 2019 fast eine Stunde pro Tag weniger außer Haus verbringen. Und auch 12 Minuten weniger unterwegs sind, egal ob im Auto oder in Bus und Bahn.

Die Forschenden sagen: Laut einer früheren Studie ging der Trend zum Rückzug ins eigenen Heim schon mindestens 2003 los. Aber die Corona-Pandemie hat das noch mal deutlich verstärkt, und danach ging es nicht wieder zum Niveau von vor der Pandemie zurück.

Folgen für die Stadtplanung

Die Forschenden meinen, die Stadtplanung sollte diese Entwicklung berücksichtigen. Und zum Beispiel Büroraum anderweitig nutzen, der wegen Home-Office nicht mehr gebraucht wird. Oder wegen des Online-Shoppings auch mehr Platz für Lieferfahrzeuge mitdenken.

Für die Studie haben die Forschenden Befragungsdaten von 34.000 US-Bürgerinnen und -Bürgern ausgewertet.