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Den Wald Wald sein lassen oder daraus Anbaufläche machen?

Ein Wissenschafts-Team rechnet vor, dass es sich für uns oft wirtschaftlich lohnt, Wälder und Sumpflandschaften in ihrem Ursprung zu belassen. In einer Studie haben sie insgesamt 24 Flächen weltweit genauer untersucht. Erst wurde bestimmt, welchen Nutzen die Flächen im Verlauf der nächsten 50 Jahre bringt. Also welchen monetären Wert hat die Biodiversität, das saubere Wasser, das Speichern von Kohlenstoff, der Schutz vor Hochwasser, den diese Flächen liefern. Gegengerechnet wurde dann der Ertrag der Fläche, wenn der Wald abgeholzt oder der Sumpf trocken gelegt und stattdessen etwa Getreide angebaut wird.

Ergebnis: Selbst konservativ geschätzt, lohnt sich bei 70 Prozent der Flächen der Erhalt ihrer natürlichen Form mehr als die Umwandlung in eine Nutzfläche. Und selbst wenn der Wert noch niedriger angesetzt wird, gilt das noch für 60 Prozent der untersuchten Flächen.