Ein Forschungsteam weist darauf hin: Es wäre besser, Wildfisch direkt zu essen als ihn als Futter für Lachs zu verwenden - um den dann zu essen.

Ein Team von mehreren Unis in Großbritannien hat sich dafür die Nährstoffe genauer angesehen, die für die Ernährung wichtig sind. Ihrer Studie nach geht viel davon verloren, wenn Zuchtlachs konsumiert wird - statt direkt Makrelen, Sardellen oder Hering zu essen. Im Lachsfilet waren im Vergleich am Ende zum Beispiel weniger Eisen, Omega-3 und Vitamin D. Insgesamt gingen sechs von neun Nährstoffen zurück, die untersucht wurden. Die Forschenden sagen: Um auf die richtige Nährstoffmenge zu kommen, würde mit Fisch aus Wildfang auf dem Teller auch ein Drittel der Menge reichen, verglichen mit Lachs. Allerdings hatte der Lachs bei zwei Stoffen auch mehr zu bieten, bei Zink und Selen.

Die Forschenden wollen auch nicht vom Lachs aus Zuchttier abraten - ganz im Gegenteil, weil der einer der besten Futterverwerter unter den Nutztieren sei. Allerdings müsste daran gearbeitet werden, wie er besser gefüttert werden könnte.

Lachse sind Raubfische, die in freier Wildbahn hauptsächlich Krebstiere und Insekten fressen.