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In der Namib-Wüste im Süden von Afrika gibt es eines der größten Rätsel der Natur - die sogenannten Feenkreise.

Das sind runde Flecken mitten in Graslandschaften, in denen nichts wächst. Wie die vegetationslosen Stellen entstanden sind, dazu wird seit Jahrzehnten geforscht. Eine Vermutung war, dass Euphorbia-Pflanzen dabei eine Rolle gespielt haben könnten - nämlich, dass giftige Substanzen aus den Blättern der Pflanze die Gräser abtöten und so die Feenkreise entstehen lassen. Forschende unter anderem der Uni Göttingen haben diese Hypothese jetzt rund vierzig Jahre später schlüssig widerlegt. Sie untersuchten Euphorbien-Standorte, die damals mit Metallstäben markiert worden waren. Der Vergleich von alten Satellitenbildern und neuen Drohnenaufnahmen zeigte: Am Standort der Pflanzen haben sich keine Kreise entwickelt, die Gräser überlebten.

Als wahrscheinlich gilt inzwischen, dass Termiten mit der Entstehung der Feenkreise zu tun haben. Eine weitere Theorie besagt, dass sich Pflanzen in der Gegend gegenseitig das Wasser wegnehmen - und so die kahlen Stellen hervorrufen.