2014 wurde sie zum ersten Mal in Deutschland nachgewiesen: die Asiatische Hornisse.

Inzwischen häufen sich die Sichtungen, vor allem in westlichen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Hessen. Allein in NRW wurden Behörden dieses Jahr schon fast 2000 Funde gemeldet.

Asiatische Hornissen sind etwas kleiner und dunkler gefärbt als Europäische Hornissen. Sie gelten als invasive Art und sind bei Imkern unbeliebt, weil sie unter anderem Jagd auf Honigbienen machen. Menschen gegenüber sind sie eigentlich nicht aggressiv, können aber stechen, wenn man ihrem Nest zu nahe kommt.

Laut einer Studie aus China markieren sie eine gestochene Person mit einem Duftstoff. Das kann dazu führen, dass mehr Hornissen nachkommen, weil die Person als Gefahr wahrgenommen wird. Empfohlen wird, sich nach einem Stich von einem Nest zurückzuziehen.

Wer ein Nest einer Asiatischen Hornisse entdeckt, sollte es der Umweltbehörde in seinem Bundesland melden. Nester sollten Fachleute entfernen - auch um Verwechslungen mit der Europäischen Hornisse auszuschließen. Die ist vom Aussterben bedroht.