Das zeigt eine Analyse, die jetzt im Fachblatt Nature erschienen ist. Mehr als 450 Fachleute aus der ganzen Welt haben mitgemacht. Ihre Aufgabe war es, Daten von schon veröffentlichen Studien nochmal auszuwerten - viele aus dem Bereich Psychologie, aber auch Wirtschaftswissenschaften oder Soziologie war dabei.
Große Übereinstimmung gab es bei den Kern-Aussagen der Studien. Aber wenn es etwa darum ging, wie groß der gefundene Effekt war, kamen die Fachleute zu sehr unterschiedlichen Einschätzungen.
Die Studien-Autoren schreiben: Das heißt nicht, dass Wissenschaft keine validen Ergebnisse liefert. Aber die Analyse zeigt, dass Studien in der Regel nicht ein klares Ergebnis haben, sondern dass es bei der Interpretation von Daten Spielraum gibt. Forschende sollten damit transparent umgehen.
