Ein großes Forschungsprojekt zur Verlässlichkeit wissenschaftlicher Befunde (SCORE) hat das jetzt im großen Stil gemacht. Forschende aus knapp 100 Einrichtungen, unter anderem der Uni Witten/Herdecke haben schon veröffentlichte Arbeiten getestet - insgesamt 164 aus den Sozial- und Verhaltenswissenschaften.
Dabei haben sie die Ursprungsfrage mit neuen Versuchspersonen und Daten wiederholt. Und: Etwa die Hälfte der Befunde ließ sich bestätigen, die andere Hälfte nicht. Außerdem fielen die Ergebnisse bei den Wiederholungen oft schwächer aus als in den ursprünglichen Studien.
Laut einem Forscher der Uni Witten/Herdecke ist das kein Problem der Glaubwürdigkeit von wissenschaftlichen Befunden. Er sagt, das heißt erst mal nur, dass einzelne Ergebnisse weniger eindeutig sind als vielleicht angenommen. Oft sei eben mehr Forschung nötig, um das vollständige Bild zu bekommen.
Die Ergebnisse dieser Analyse wurden im Fachjournal Nature veröffentlicht.
