Weltweit verändert sich die Biodiversität: Tiere sterben aus, bestimmte Pflanzen werden weniger, fremde Arten breiten sich aus.
Fachleute fordern von Regierungen, dass sie den Wandel verfolgen und dann auch etwas tun, um die Natur zu schützen. Aber Forschende sagen: Dazu fehlen oft gute Daten. Bei der Überwachung der Artenvielfalt herrscht Chaos.
Ein internationales Team fordert: Europa braucht in diesem Bereich endlich ein modernes Forschungsnetzwerk. Es liefert dafür auch einen Fahrplan. Im Fachblatt Nature Reviews Biodiversity listen die Forschenden mehr als 80 Themen auf, die im Fokus stehen sollten: mit dabei Schutz von Vogelpopulationen oder Ausdehnung von Seegraswiesen. Koordiniert werden sollte das Ganze von einer neu geschaffenen EU-Einrichtung. Für deren Aufbau haben die Abgeordneten im EU-Parlament auch schon ihr OK gegeben.
