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Hunde erschnüffeln Drogen, Sprengstoff oder Schimmel.

Ihre Spürnasen lassen sich aber auch für den Artenschutz einsetzen. In Sambia im südlichen Afrika nutzen Naturforscher Hunde, um Katzen aufzuspüren, genauer gesagt Geparden.

Im Untersuchungsgebiet sind Geparden inzwischen so selten, dass Forscher sie mit herkömmlichen Methoden gar nicht mehr erfassen können. Die Hunde aber erschnüffeln zum Beispiel den Kot von Geparden. Daraus konnten die Forscher schließen, dass in dem Gebiet noch etwa 6 bis 7 Katzen pro tausend Quadratkilometer leben. Ihre Ergebnisse stehen im Journal of Zoology.

Geparden sind weltweit stark gefährdet. Geschätzt gibt es nur noch 7000 der Katzen in freier Wildbahn. Die Spürhunde sollen Naturschützern helfen, einen besseren Überblick über die Geparden in entlegenen Regionen zu bekommen.