Die Zerstörung der Natur ist eine echte Gefahr für uns Menschen, denn Ressourcen verschwinden dadurch - teilweise für immer.
Ein Forscher der Uni Exeter fordert jetzt im Fachjournal Nature Sustainability, den Prozess umzukehren. Und zwar über positive Kipppunkte in der Natur und der Gesellschaft. Es geht um kleine Veränderungen, die für eine schnelle und selbstverstärkende Umwelterholung sorgen.
Der Forscher schreibt, dass zum Beispiel ein nachhaltigerer Umgang mit den Fischbeständen so ein Kipppunkt sein könnte. Oder weniger Fleischkonsum, weil es viele gute Alternativen gibt. Außerdem müsse die Wirtschaft die Natur als wertvolle Ressource betrachten.
Der Forscher regt an, dass die Wissenschaft gezielt nach positiven Kipppunkten suchen soll - und nach Maßnahmen, die diesen Kipppunkt dann auslösen könnten.
