Damit bedrohte Tierarten wie Gorillas und Elefanten überleben, brauchen sie Naturschutzgebiete.
Aber wenn es in einem brennt oder die Tiere dort hungern, müssen sie fliehen: Im besten Fall in ein anderes Naturschutzgebiet. Der Weg ist für die Tiere aber oft gefährlich, sagen Forschende der australischen Queensland Universität. Denn weltweit seien fast 90 Prozent der geschützten Gebiete von anderen Naturschutzgebieten abgetrennt - zum Beispiel, weil sie von Straßen und Wohnsiedlungen umgeben sind. Damit Tiere gefahrlos fliehen können, sollten geschützte Gebiete aber miteinander verbunden sein, unter anderem durch Wald- oder Wiesenstreifen.
Die fallen laut dem Wissenschaftsteam aber oft der Landwirtschaft und der fortschreitenden Urbanisierung zum Opfer. Wenn sich das nicht ändere, leide die Biodiversität in Zukunft noch stärker.
