Doch die leben Jahre lang im verborgenen, bis sie dann zu Millionen ausschwärmen. Das ist jetzt wieder soweit, diesmal im hessischen Süden, wo bis zu eine halbe Milliarde Käfer unterwegs sein könnten. Und auch in Baden, in der Nähe von Iffezheim, da wird mit etwa drei Millionen Maikäfern gerechnet.
Bevor Maikäfer schwärmen, leben sie Jahre lang im Boden als sogenannte Engerlinge. Da schädigen sie auch die Wurzeln von Bäumen. Raus kommen die fertigen Tiere dann in der Dämmerung, abends gegen halb neun. Um diese Zeit schwirren Zehntausende durch Waldlichtungen. Dabei fressen sie viel Laub, so dass Bäume zum Teil kahl werden. Das wächst laut dem BUND aber schnell nach.
Die Erderwärmung hat den Rhythmus der Käfer schon verändert. Weil es wärmer wird, entwickeln sich die Maikäfer-Generationen schneller, so dass sie sich auch überschneiden können. Dann kann es zu Massenvermehrungen kommen.
