Wer gerade lernt und sich auch später noch daran erinnern will, sollte für Stille im Schlafzimmer sorgen.

Eine neue Studie im Fachjournal iScience zeigt nämlich: Unregelmäßige Geräusche im Schlaf verschlechtern die Gedächtnisleistung.

In dem Versuch sollten zwanzig junge Männer an zwei Tagen erst bestimmte Inhalte lernen, dann drei Stunden Mittagsschlaf machen, und danach wurde das Gelernte abgefragt. Bei der ersten Runde Schlaf herrschte Stille, bei der zweiten wurden Geräusche eingespielt.

Mittagsschlaf mit Lärm - keine gute Idee

Das Ergebnis: Nach dem beschalltem Mittagsschlaf konnten sich die Teilnehmer an visuell-räumliche Inhalte kaum noch erinnern, zum Beispiel an einen Weg durch ein Labyrinth.

Die Forschenden sagen: Die Geräusche sorgen für weniger Tiefschlaf. Aber genau in diesen Schlafphasen wandern langsame Wellen durch die Hirnregionen, und verankern dort gelernte Informationen.

Bei gestörtem Schlaf gibt es weniger Wellen und sie kommen auch nicht bis in alle Hirnregionen.