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Viele Freunde zu haben ist gesund.

Vor allem stärkt es das Gedächtnis im Alter - zumindest bei Mäusen haben Wissenschaftler aus den USA diesen Zusammenhang festgestellt. Bei einem Experiment ließen sie ihre Versuchstiere ein halbes Jahr lang entweder zu zweit oder in einer WG mit fünf anderen Mäusen leben. Die Tiere waren dabei schon in einem Alter, in denen ihr Gedächtnis auf natürliche Weise nachlässt – in etwa so wie bei uns Menschen. Danach führten die Forscher Gedächtnistests mit den Mäusen durch. Dabei stellten sie fest, dass die Mäuse, die in Gruppen lebten, deutlich besser abschnitten als die, die paarweise zusammenlebten.

Das Experiment soll dabei helfen, eine Frage zum menschlichen Gedächtnis zu beantworten. Man weiß nämlich, dass Senioren mit vielen sozialen Kontakten ein besseres Gedächtnis haben. Unklar ist aber, was Ursache und was Wirkung ist: ob die Kontakte der Grund für das gute Gedächtnis sind oder ob es am guten Gedächtnis mancher Senioren liegt, dass sie ihre Kontakte pflegen können.