Zum Beispiel um zu schauen, ob wir neue Nachrichten haben, oder um durch Feeds zu scrollen. Genau das kann sich negativ auf den Schulerfolg von Jugendlichen auswirken, zeigt jetzt eine Studie aus den USA. Die Forschenden haben rund 80 Jugendliche von weiterführenden Schulen zwei Wochen begleitet und ihre Smartphone-Nutzung getrackt. Das Team schreibt im Fachmagazin Jama Network Open: Die Schülerinnen und Schüler verbrachten insgesamt ein Drittel ihres Schultags am Handy - meist für Social Media und Unterhaltung.
Dabei ist das Problem vor allem das ständige Handy-Checken: Denn wer das öfter machte, hatte auch eine schlechtere kognitive Kontrolle. Das heißt, diese Schüler konnten sich schlechter konzentrieren, um zu lernen und Aufgaben zu lösen.
In Deutschland gibt es an vielen Schulen mittlerweile Smartphone-Verbote oder Einschränkungen. Auch ein generelles Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche wird in der Politik gerade diskutiert.
