In Nigeria beginnt gerade ein Börsengang, der der größte in der Geschichte Afrikas werden könnte.
Dahinter steckt die Ölraffinerie des Multi-Milliardärs Aliko Dangote. Seine Fabrik am Rand der Metropole Lagos profitiert gerade von den weltweiten Lieferengpässen durch den Iran-Krieg. Seitdem ist die Nachfrage nach Öl, Benzin und Kerosin stark gestiegen.
Bei dem Börsengang könnte die Raffinerie nach Berechnungen von Reuters mit bis zu 47 Milliarden Dollar bewertet werden. Gekostet hat sie rund 20 Milliarden Dollar, sie wurde erst vor zwei Jahren in Betrieb genommen und liefert den Großteil des Benzins, das in Nigeria produziert wird.
Der Besitzer, Dangote, ist der reichste Mann Afrikas. Mit dem Börsengang richtet er sich auch gezielt an Kleinanleger, die über digitale Plattformen Aktien kaufen können.
(Foto: Symbolbild)
