In Norwegen haben zwei Schatzsucher mit ihren Metalldetektoren tatsächlich einen einen Schatz entdeckt: Münzen aus der Wikingerzeit.

Auf einem Feld haben sie 19 Münzen entdeckt und dann die Behörden eingeschaltet. Deren Archäologen haben dann sogar über 3000 weitere Münzen ausgegraben. Etwa 1000 Jahre sind die Münzen alt und stammen aus Deutschland, England, Dänemark und Norwegen. Sie wurden unter anderem vom Wikinger-König Knut dem Großen geprägt, vom deutschen Kaiser Otto III oder von Harald Hardråde. Er gilt als erster norwegischer König, der im großen Stil Münzen geprägt hat.

Inzwischen sind die Münzen im Kulturhistorischen Museum in Oslo. Dort glauben die Forschenden, dass die Münzen zusammen in einem Lederbeutel vergraben wurden. Der hat sich mit der Zeit wahrscheinlich aufgelöst, so dass die Münzen zum Beispiel beim Pflügen übers ganze Feld verteilt werden konnten. Und zur Herkunft gibt es auch eine Theorie: In der Region wurde zur Wikingerzeit Eisenerz abgebaut. Der Handel damit könnte erklären, warum die Münzen aus verschiedenen Ländern kommen.