Die Nosferatu-Spinne kam ursprünglich nur am Mittelmeer vor. Mittlerweile hat sie sich aber auch in Deutschland gut eingelebt.
Das zeigen Zahlen der Umweltorganisation Nabu. Der werden regelmäßig Sichtungen gemeldet. Inzwischen gibt es auch aus Mecklenburg-Vorpommern immer mehr Meldungen, dem letzten bisher unbesiedelten Bundesland. Deutschlandweit wurden dem Nabu dieses Jahr schon 2500 Fotos geschickt.
Das rauere Klima bei uns macht den Spinnen offenbar nichts aus. Ein Nabu-Sprecher sagt, dass sich die Spinnen im Winter einfach in geheizte Wohnungen zurückziehen.
Die Nosferatu-Spinne ist eine der größten in Deutschland und eine der wenigen, deren Biss die menschliche Haut durchdringen kann. Das tut dann ähnlich weh wie ein Wespenstich, ist aber in der Regel ungefährlich und passiert nur, wenn die Spinne provoziert wurde.
Ihren Namen hat die Spinne bekommen, weil ihre Musterung an das Gesicht des Vampirs Nosferatu aus dem gleichnamigen Film erinnert.
