Social Media kann Einsatzkräften bei Katastrophen helfen, sie aber auch ausbremsen.

Ein Forschungsteam der Universität Waterloo in Kanada kommt zu dem Ergebnis, dass Analysen von Posts wichtige Informationen liefern können. Zum Beispiel Notfälle erst einmal zu erkennen; dann aber auch zu ermitteln, wo Einsatzorte sind und wie es da aussieht. Die Forschenden hatten für ihre Arbeit Posts bei X analysiert, während Waldbränden in Kalifornien in den USA.

Social Media kann damit laut Studie helfen, Notfalleinsätze effizienter zu machen. Allerdings kann das Ganze auch ins Gegenteil umschlagen. Sehr emotionale Beiträge mit begrenztem Informationsgehalt können ebenfalls Einsätze auslösen, von denen dann die Öffentlichkeit viel erwartet. Die Forschenden schreiben von Aufmerksamkeitsdruck: Der kann zum Beispiel dafür sorgen, dass zu viele Einsatzkräfte an den falschen Ort geschickt werden.