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Im Netz verharren Nutzer in ihrer eigenen Filterblase und voreingestellte Algorithmen von Suchmaschinen beeinflussen die öffentliche Meinung.

Kommunikationsforscher aus Großbritannien, Kanada und den USA wollen das nicht so stehen lassen. Sie haben unter 14.000 Internetnutzern in sieben Ländern eine Umfrage gestartet, auch in Deutschland. Jedes Land unterschied sich etwas in den Ergebnissen. Insgesamt sagen die Forscher aber: Nutzer, die sich für Politik interessierten, informieren sich in der Regel über mehrere Quellen.

So kämen die Nutzer immer wieder an unbekannte Themen und Meinungen - von einer Filterblase mit dem, was sie hören wollen, könne man also nicht sprechen. Außerdem prüften Nutzer Nachrichten aus sozialen Netzwerken auch in klassischen Medien gegen - weshalb sie demnach Fake News leicht entlarven.

Die Studie hat sich neben den üblichen Netzwerken wie Facebook oder Twitter auch andere Medien angesehen. In Spanien und Polen zum Beispiel konsumieren Nutzer Nachrichten oft über Suchmaschinen wie Google.