Das sagt ein internationales Forschungsteam mit Beteiligung der Uni Duisburg-Essen. Es hat den Einfluss von landwirtschaftlichen Anbaumethoden auf Fließgewässer untersucht.
Heraus kam, dass ökologische Landwirtschaft den Gewässern kaum bis gar nicht schadet. Denn hier werden wenig Dünge- und Pflanzenschutzmittel verwendet, die in die Gewässer übergehen könnten. Außerdem sind die Flächen kleiner und es gibt mehr Hecken und Blühstreifen, die zusätzlich für Artenvielfalt sorgen.
Studie: EU sollte Öko-Landwirtschaft fördern
Am schlechtesten wirkt sich die Intensivlandwirtschaft aus. Dabei landen Nitrate, Pflanzenschutzmittel und andere Stoffe in den Gewässern. Außerdem werden Auen zu Ackerland umgewandelt und Flüsse begradigt. In Südeuropa werden sie oft auch zur Bewässerung der Felder genutzt.
Eine Empfehlung der Studie für die EU ist, nachhaltige Anbaumethoden finanziell stärker zu fördern. Das würde den Gewässern zugute kommen. Europaweit gelten 40 Prozent der Fließgewässer als naturnah.
