Das Gebäude in der Stadt Braunau ist über mehrere Jahre umgebaut worden - für rund 20 Millionen Euro. Österreich will mit dem Schritt verhindern, dass das Haus an der Grenze zu Bayern ein Anziehungspunkt für Neonazis bleibt. Es war lange in Privatbesitz, seit 2017 gehört es dem österreichischen Staat. Eine Experten-Kommission sprach sich dagegen aus, das Haus abzureißen oder ein Museum einzurichten, stattdessen empfahl sie eine Umgestaltung ohne hohen Wiedererkennungswert. Damit NS-Devotionalen-Sammler keine Chance haben, wurde die Baustelle überwacht und der Bauschutt vor Ort geschreddert und mit anderem Material vermischt.
Hitler lebte nach seiner Geburt im April 1889 nur wenige Monate in dem Haus, dann zog seine Familie um. In den vergangenen Jahrzehnten kamen immer wieder Rechtsextreme und Neonazis zu dem Geburtshaus, dabei kam es mehrfach zu Zwischenfällen.
