Rudern in einem Fluss, in dem Krokodile leben – klingt gefährlich. Bei den Olympischen Spielen in sechs Jahren wird es aber Ruder- und Kanu-Wettbewerbe in so einem Fluss geben.
Das haben die Offiziellen nach einer Untersuchung entschieden. Es geht um den Fitzroy River in Australien – er ist Lebensraum für Salzwasserkrokodile.
Die Entscheidung ist umstritten, aber nicht unbedingt wegen der Krokodile. Eher, weil der Fluss anfällig für Überschwemmungen ist und es dort zu starken Strömungen kommt. Das könnte für ungleiche Wettkampfbedingungen sorgen. Trotzdem sagen die offiziellen Verbände und Olympia-Organisatoren: Der Fluss ist für die Wettbewerbe geeignet. Die Gefahr durch Krokodile wurde in der Untersuchung allerdings gar nicht berücksichtigt.
Der Chef des Olympia-Organisationskomitees hatte das Problem schon vor einer Weile runtergespielt. Er sagte: "Im Meer gibt es Haie und wir surfen trotzdem."
