Eine Studie im Fachmagazin Plos One zeigt: Männer schreiben tendenziell Frauen an, die als begehrenswerter gelten als sie selbst. Umgekehrt suchen Frauen eher nach Partnern mit ähnlicher Attraktivität. Matches entstehen dann vor allem zwischen Nutzerinnen und Nutzern mit vergleichbarer "Begehrtheit". Das Forschungsteam erklärt das damit, dass Frauen häufiger auswählen können, auch weil sie auf Dating-Plattformen in der Regel in der Unterzahl sind.
Das Ergebnis: Leute, die zu hoch pokern, werden eher abgewiesen – und landen am Ende doch bei einem Gegenüber auf Augenhöhe.
Für die Studie hat die Gruppe Daten von knapp 3.000 Nutzerinnen und Nutzern einer App ausgewertet, die in zwei tschechischen Städten lebten. Sie sagt, dass aber mehr Forschung nötig ist - auch zu anderen Apps mit komplexeren Algorithmen.
