Manche Menschen sind im Netz stärker vor Angriffen auf ihre Privatsphäre geschützt, andere weniger.

Schutz bieten zum Beispiel Verschlüsselungen und spezielle Passwort-Strategien, aber auch strengere Vorschriften für Google, Facebook und andere. Informatiker der australischen Uni Canberra haben untersucht, ob es möglicherweise vor allem an persönlichen Faktoren liegt, dass einige mehr geschützt sind als andere - also am Alter oder an der Bildung oder am Geld. Es zeigte sich: Bildung hat kaum Einfluss darauf, wie sehr Menschen sich online schützen oder schützen wollen. Aber das Alter spielte eine Rolle: Menschen zwischen 15 und 32 machten sich mehr Sorgen um ihre digitale Privatsphäre als ältere. Wie sehr diese Privatsphäre tatsächlich geschützt ist, hängt laut den Forschern am Ende vor allem davon ab, in welchem Land wir leben - weil manche Länder wesentlich strengere Regeln haben als andere.

Die Forscher sagen: Digitale Privatsphäre sei ein grundlegendes Menschenrecht. Dafür müsse es weltweit einheitliche Regeln geben.