Fakeshops locken gerne mit Mega-Schnäppchen und Produkten, die woanders gerade nicht mehr lieferbar sind. Sie nehmen Geld, aber liefern nie. Solche Betrugsseiten sehen inzwischen immer professioneller aus. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann die URL, also Webadresse des Shops, eingeben auf Fakeshop-Finder.de. Das ist ein kostenloses Tool von Verbraucherzentralen, das Webseiten mithilfe von künstlicher Intelligenz überprüft. Laut den beteiligten Verbraucherzentralen erkennt das Tool pro Monat etwa 2.500 Fakeshops neu.
Grün, gelb und rot
Der Check funktioniert nach einem Ampelsystem: Grün bedeutet, dass der Shop bislang nicht negativ aufgefallen ist. Rot heißt: Finger weg - Fakeshop. Dann gibt es noch gelb für nicht ganz eindeutige Fälle, wo man selbst noch mal genau hinschauen sollte. Unter gelb sortiert der Fakeshop-Finder auch Shops außerhalb der EU ein und weist darauf hin, dass man selbst noch mal genau hinschauen soll. Denn es können in so einem Fall extra Zollgebühren fällig werden oder eine Rücksendung kann komplizierter werden.
