Klingt wie ein Emoji für Liebeskummer. Aber das gibt es wirklich, und zwar an der Uni Göttingen. Dort haben Forschende ein Pflaster entwickelt, das direkt aufs Herz kommt. Es besteht aus speziell gezüchtetem Gewebe aus Stammzellen und soll Menschen mit schwerer Herzschwäche helfen. Stammzellen können sich zu verschiedenen anderen Zellen weiterentwickeln.
Eine erste Studie an Menschen hat jetzt gezeigt, dass das Herzpflaster funktioniert, sogar mehrere Jahre lang. Es stärkt den geschädigten Herzmuskel und lässt das Herz wieder besser pumpen. In einer minimalinvasiven OP wurde es aufs Herz genäht und wuchs dann zu einer neuen Schicht aus Herzmuskelzellen. Einige Testpatienten sagten, dass sich ihre Lebensqualität dadurch verbessert hat.
Herzschwäche gehört zu den häufigsten schweren Herzproblemen – allein in Deutschland haben das rund vier Millionen Menschen.
