Zum Osterfest werden wohl wieder viele Osterfeuer brennen. Die können für bestimmte Tiere aber gefährlich werden.
Wenn die Holz- und Reisighaufen schon Wochen vorher aufgeschichtet werden, dann nutzen Vögel, Echsen, Insekten und andere Wildtiere sie oft als Unterschlupf. Wird der Haufen dann angezündet, verharren bei der Gefahr viele Tiere eher, anstatt zu fliehen - und ersticken oder verbrennen qualvoll.
Der Berliner Tierschutzverein sagt deshalb: Wenn man ein Osterfeuer anzünden möchte, dann sollte man es erst am Tag selbst aufschichten, oder alternativ den Haufen kurz vorher vollständig umsetzen. Allerdings sei der komplette Verzicht auf Osterfeuer der sicherste Schutz für Tiere. Außerdem könnte das Totholz im Garten als wilde Ecke Lebensraum für Tiere bieten und die Artenvielfalt stärken - anstatt im Feuer zu verbrennen.
