Sandregenpfeifer gehören zu den seltensten Vogelarten in Mecklenburg-Vorpommern. Doch es gibt Hilfe.
Von der Ostsee kommt jetzt aber eine gute Nachricht: Schutzmaßnahmen für den kleinen Vogel an der mecklenburgischen Küste zeigen Erfolg, heißt es vom Zoo Rostock. Er hatte ein Schutzprojekt 2024 mit der Fachgruppe Ornithologie Rostock und dem Nabu Mittleres Mecklenburg gestartet. Das Problem: Sandregenpfeifer brüten an den Stränden in kleinen Mulden. Dadurch sind Eier und Küken super getarnt - werden aber an den stark genutzten Stränden leicht übersehen und zertreten. Deswegen wurden Schutzbereiche gezogen, damit die Vögel darin in Ruhe brüten können: unter anderem in Elmenhorst, in Wittenbeck, im Naturschutzgebiet Riedensee, in der Rostocker Heide und an der Wismarbucht. Und fast alle in diesem Jahr eingerichteten Schutzflächen wurden von den Vögeln angenommen, sagen die Naturschützer. An vielen Stellen wurden Brutstellen nachgewiesen. Die Projektverantwortlichen bitten an den Stränden auch weiter darum, vorsichtig zu sein und die Schutzbereiche zu meiden, um die Sandregenpfeifer zu schützen.
