Und die rostet, was Chemikalien und Kampfmittel freisetzt. Forschende des Helmholtz-Zentrums für Ozeanforschung in Kiel sind gerade auf einer Expedition im Bornholmbecken und in polnischen Gewässern unterwegs, wo im Speziellen Chemiewaffen nach dem Krieg versenkt wurden. Mit neuen Proben wollen sie herausfinden, wie sehr die Kampfstoffe die Meeresumwelt belasten. Nächste Woche geht's weiter in die Lübecker Bucht. Da ist im Sommer schon Munition geborgen worden - Daten sollen jetzt zeigen, ob sich die Wasserqualität verbessert hat.
Getestet werden auch neue Roboter, die den Meeresboden kartieren und Proben nehmen, um letztlich Sprengstoffrückstände zu erkennen. Die Forschenden bereiten damit eine größere Kampfmittel-Räumungsaktion wissenschaftlich vor, die übernächstes Jahr starten soll.
