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Schneeweißes Fell und schwarze Knopfaugen - neugeborene Kegelrobben-Babys gehören wohl zum niedlichsten, was die Tierwelt so zu bieten hat.

Mehr als 100 Jahre lang wurden an der deutschen Ostseeküste keine dieser Tiere mehr geboren, bis letztes Jahr, als vier Geburten registriert wurden. Und auch in diesem Jahr rechnen Meeresbiologinnen wieder damit. Das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund will Küstengemeinden deshalb mit Schulungen vorbereiten.

Die Robbenexpertin Linda Westphal sagte, die Robbenjungtiere müssten in ihren ersten Lebenswochen weitgehend ungestört gesäugt und aufgezogen werden. Das sei nur möglich, wenn bei der Sichtung eines Robbenbabys der Strandabschnitt in einem Umkreis von etwa 100 Metern gesperrt wird.

Die weißen Robbenbabys sind in den ersten Wochen ihres Lebens noch nicht richtig gegen kaltes Wasser geschützt und werden von ihren Müttern deshalb oft am Strand abgelegt und dort gesäugt. Dabei brauchen sie viel Ruhe.