Galapagos-Haie haben für dieses Problem eine Lösung gefunden. Sie nutzen einfach Mantarochen, um sich an ihnen zu kratzen. Forschende haben an verschiedenen Tauchplätzen vor Inseln in Mexiko Galapagoshaie beobachtet, die sich mit ihrem Körper an der Ober- und Unterseite von Mantarochen gerieben haben, vor allem mit der Schnauze und den Kiemen. Die Mantas tolerierten das bei jungen Haien und bewegten sich nur leicht hin und her. Bei größeren Haien versuchten sie zu fliehen.
Die Forschenden glauben, dass die Haie sich kratzen, wenn sie Seeläuse haben, und es sie deswegen juckt. Sie haben offenbar herausgefunden, dass die Haut der Mantas rau ist wie Sandpapier und sich deshalb gut zum Kratzen eignet. Eine andere Möglichkeit für die Haie sind Putzerfische, auch die helfen bei der Hautpflege.
Über seine Beobachtungen schreibt das Team in den Fachzeitschriften Marine Biodiversity und Environmental Biology of Fishes.
