dpd startet App zur Sendungszustellung
Was oft nicht der Fall ist. Das ist für den Kunden doof, der extra zur Post bzw. in den Paketshop latschen muss. Andererseits ist es aber auch teuer für den Paketdienst.
Wie das "Handelsblatt" berichtet, gibt der Deutsche Paket-Dienst (dpd) deswegen jetzt mehrere Millionen Euro für ein IT-Informationssystem namens "Predict" aus, das voraussagen soll, wann der Paketbote vor der Tür steht, und zwar bis auf eine halbe Stunde genau. Per Smartphone-App kann man dann auf einer Karte sehen, wo das Paket grade ist und bis fünf Minuten vor der Zustellung noch spontan den Zustellungsort ändern - also sich das Paket beispielweise ins Büro, zu einem Nachbarn oder in einen Paketshop der Wahl liefern lassen. Außerdem kann man die Zustellung auch auf einen späteren Zeitpunkt verschieben.
Hintergrund der Aktion ist, dass der dpd sein Privatkundengeschäft ausbauen will. Bisher bieten auch Konkurrenten wie DHL und Hermes Möglichkeiten zur Sendungsverfolgung an. Einfluss auf den Zustellungstermin kann man bei denen aber noch nicht nehmen.
