Neue Analysen von Fossilien haben jetzt gezeigt, dass auch die Nase des Dinos einzigartig war. Ein Forschungsteam aus Japan berichtet im Fachmagazin The Anatomical Record, dass der Triceratops eine für Reptilien einmalige Nervenstruktur hatte. Der Studienleiter spricht von einer "ungewöhnlichen Verkabelung" in der Nase. Das liegt unter anderem an den besonders großen Nasenlöchern. Deswegen verliefen zum Beispiel Blutgefäße anders als bei den meisten Reptilien.
Die Forschenden fanden außerdem Hinweise darauf, dass der Triceratops Nasenmuscheln besaß. Das sind Schleimhautstrukturen, die typisch bei Vögeln sind und dazu dienen, die Atemluft anzufeuchten. Die riesigen Nasenhöhlen funktionierten bei dem Dinosaurier wohl wie eine Art Klimaanlage, durch die das Gehirn im mächtigen Schädelpanzer kühl blieb.
