Im Pazifik schwimmt offenbar viel mehr Plastikmüll als angenommen.

Nach einer Studie im Fachmagazin "Scientific Reports" ist der größte Müllstrudel zwischen Hawaii und Kalifornien rund 1,6 Millionen Quadratkilometer groß. Das ist mehr als vier Mal die Fläche Deutschlands. Die Wissenschaftler aus den Niederlanden werteten Flugzeugbilder aus und untersuchten mehr als eine Million Plastikproben aus dem Pazifik.

Die Forscher gehen davon aus, dass unter anderem der Tsunami in Japan im Jahr 2011 dazu beigetragen hat, dass sich der Plastikmüll so ausgebreitet hat. Rund die Hälfte davon besteht nach der Studie aus alten Fischernetzen oder ähnlichem Material. Deshalb ist der Müll auch eine große Gefahr für Fische, Schildkröten und andere Meeresbewohner.

Laut einem Bericht der BBC wird der Plastikmüll im Meer weiter zunehmen. Wenn nichts unternommen wird, könnte sich die Menge binnen zehn Jahren verdreifachen.