Persönlichkeitsforscher aus Kopenhagen, Ulm und Landau haben eine Methode entwickelt, das Böse im Individuum zu messen. Sie sagen im Kern geht es um die Merkmale Narzissmus, Psychopathie und Rachsucht oder anders ausgedrückt, die Neigung, den eigenen Nutzen auf Kosten anderer zu maximieren. In ihrer Studie sollten Freiwillige entsprechende Aussagen bewerten, wie etwa "Mein eigenes Vergnügen ist das Einzige, was zählt" oder "Die meisten Menschen verdienen Respekt".
Auf einer Skala von 1 bis 5 kam der Durchschnittsmensch auf einen Bösheitsfaktor von 2,6 - also ziemlich die Mitte. Allerdings kamen sehr wenige auf Spitzenwerte des Bösen, nur jede 10. Person erreichte auf der Skala das oberste Viertel.
Menschen mit so hohem Faktor neigen laut den Forschenden dazu zu lügen, unfair zu handeln, anderen zu schaden und sogar Straftaten zu begehen.
