Die Rede ist von Hunderten Tieren, die durch Küstenstädte ziehen und nach Nahrung suchen. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtet von Leuten, die den Tieren Fischreste hinschmeißen, um ihnen zu helfen.
Forschende in Peru befürchten, dass viele Pelikane verhungern könnten. Sie gehen davon aus, dass die Tiere wegen El Niño massenweise in die Städte kommen. Das natürliche Klimaphänomen sorgt unter anderem dafür, dass sich das Wasser im Pazifik vor Peru stark erwärmt.
Fische haben dort dann weniger Sauerstoff und weichen in tiefere Bereiche aus. Die Pelikane finden kaum noch Nahrung. Auch immer mehr Fischer in Peru machen sich Sorgen, weil sie weniger fangen. Das Land verdient viel Geld mit dem Verkauf von Fischmehl. Dieses Jahr könnte der Umsatz aber deutlich zurückgehen.
