Teflon - das ist der Markenname für einen Stoff, den wir unter anderem von antihaft-beschichteten Pfannen kennen. Jedes Jahr werden hunderte Tonnen davon produziert.

Das Problem: Teflon gehört zu den sogenannten Ewigkeitschemikalien PFAS, die sich nur schwer abbauen lassen und möglichweise gesundheitsschädlich sind. Ein Team von den Unis Birmingham und Newcastle schreibt aber, dass es eine einfache und umweltfreundliche Methode gefunden hat, um Teflon zu recyclen.

Der Knackpunkt dabei: Teflon enthält wie alle PFAS stabile Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen, die man bisher nur mit viel Energieaufwand oder giftigen Lösungsmitteln aufbrechen konnte. Die Forschenden sagen, sie hätten das auch einfacher geschafft, in einer sogenannten Kugelmühle, in der Teflon mit dem Metall Natrium vermahlen wurde. Dadurch wurde schon bei Raumtemperatur die Fluor-Kohlenstoff-Verbindungen in harmlosen Kohlenstoff und reines Natriumfluorid umgewandelt. Und das könnte man laut den Fachleuten in der Industrie wiederverwenden, zum Beispiel für Medikamente oder Zahnpasta.