Bäume pflanzen fürs Klima, Wälder nach Sturmschäden wieder aufforsten - da gibt es ein paar Hürden. Unter anderem fressen einige Tiere gerne die jungen Setzlinge.

Ein Forscher der Uni Sydney präsentiert in einem Fachmagazin eine mögliche Lösung: Den Geruchssinn der Tiere austricksen. Denn Pflanzenfresser richten sich hauptsächlich nach dem Geruch, wenn sie Futter suchen.

Im Experiment konnte das Team zeigen, dass ein Sumpfwallaby Setzlinge deutlich öfter links liegen ließ, wenn in der Nähe eine bestimmte Pflanze zu riechen war, die für ihn ungenießbar ist. Das funktionierte auch, wenn statt der echten Pflanze Duftspender aufgestellt wurden, mit dem Pflanzenduft. Wenn nur der Duft verwendet wird, hat das den Vorteil, dass man nicht noch eine weitere Pflanze neben den Setzling pflanzen muss - die dann zur Konkurrenz werden könnte.

Die Duft-Methode hat laut dem Team auch schon bei Afrikanischen Elefanten funktioniert. Sie könnte in Zukunft vielleicht Zäune ersetzen und es würden sich weniger Tiere verletzen.