Hunde haben extrem feine Nasen - nicht umsonst werden sie als Drogenfahnder oder Helfer in Erdbebengebieten eingesetzt.
Ein US-Forschungsteam hat jetzt herausgefunden, dass Hunde auch Zitruspflanzen vor der Ausbreitung eines Krankheitserregers schützen könnten. Es geht um das sogenannte Citrus Greening, ein Bakterium, das Orangen, Zitronen und Co. verschrumpeln und die Bäume absterben lässt. Wichtig ist deswegen, erkrankte Pflanzen möglichst schnell zu erkennen, auch wenn ihnen äußerlich noch nichts anzusehen ist. Die Forschenden haben deswegen 19 Hunde auf die Geruchsstoffe trainiert, die die Bakterien und die befallenen Pflanzen bilden.
Danach waren die Tiere in der Lage, 99 Prozent der kranken Zitruspflanzen zu erschnüffeln - das ist ein deutlich besseres Ergebnis als bei Labortests. Die Tiere konnten das Bakterium auch eindeutig von vielen anderen Bakterien, Viren und Pilzen unterscheiden. Die befallenen Zitruspflanzen werden dann aussortiert, damit sich das Bakterium möglichst nicht weiter verbreitet.
