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Sogenannter goldener Reis könnte Kinder im globalen Süden in Zukunft vor Erblindung und Entwicklungsstörungen schützen.

Davon gehen zumindest die Entwickler aus: ein Reis-Forschungs-Institut auf den Philippinen. Dort können Landwirte den Reis in Zukunft anbauen. Die Philippinen haben als erstes Land der Welt den kommerziellen Anbau von genmodifiziertem "Goldenen Reis" erlaubt.

Die philippinische Regierung ist der Ansicht: Der gentechnisch veränderte Reis ist gesund und sicher. Umweltschützende und Anti-Gentechnik-Organisationen bezweifeln das. Sie sagen, dass er nicht mehr Nährstoffe enthält als anderer Reis.

Im goldenen Reiskorn steckt laut den Herstellern Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A. Das produziert auch normaler Reis, allerdings nur in der Pflanze, nicht im Korn. Vitamin A hilft beim Wachstum und ist wichtig für ein funktionierendes Immunsystem und Sehvermögen.

Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation erblinden jedes Jahr bis zu 500.000 Kinder aufgrund eines Mangels an Vitamin A.