Den Teilchenbeschleuniger anwerfen für die perfekten Spaghetti - das hat jetzt ein europäisches Wissenschaftsteam gemacht.
Es hat Spaghetti gekocht - mal aus Hartweizengrieß und mal eine glutenfreie Variante. Außerdem wurde die Salzkonzentration verändert. Dann wurden die gekochten Spaghetti im Teilchenbeschleuniger mit Röntgenlicht bestrahlt und mit Neutronen beschossen. Dadurch konnte nach dem Kochen in das Innere der Nudeln geschaut werden.
Dabei kam raus, dass glutenfreie Spaghetti schwierig sind - nur ein bisschen zu lange gekocht oder zu viel Salz und die künstliche Stärke, die das Gluten ersetzt, verliert die Struktur - die Nudeln werden matschig. Bei den regulären Spaghetti hilft das Salz und das Gluten, die Stärkekörner zu erhalten - selbst wenn die Nudeln ein bisschen länger kochen als nötig. Den Forschenden zufolge braucht man sieben Gramm Salz pro Liter Wasser für die perfekte Salzkonzentration - das sind etwa anderthalb Teelöffel. Die Infos sollen dabei helfen, glutenfreie Spaghetti so zu verbessern, dass sie mit regulären mithalten können.
