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Von wegen unberührte Natur im ewigen Eis: Die Arktis droht zu vermüllen - vor allem durch Plastik.

Forscher vom Alfred-Wegener-Institut haben Leute zum Müllsammeln nach Spitzbergen, nördlich von Norwegen, geschickt. Was die Müll-Sammler gefunden haben, wurde gewogen, kategorisiert und die Fundorte per GPS vermessen.

Inzwischen sind die Egebnisse ausgewertet und im Fachmagazin Marine Pollution Bulletin veröffentlich worden. Das traurige Ergebnis: Die untersuchten Strände auf Spitzbergen sind fast genauso stark belastet wie Küsten in dichter besiedelten Gebieten. Und gut 80 Prozent der Funde waren Plastik.

Das deckt sich mit ähnliche Forschungsergebnissen zu Plastik-Müll im Meer: Der wurde auch schon in der Tiefsee und in treibenden Eisschollen gefunden.