Wenn wir weiter so viele Treibhausgase verursachen wie bisher, könnten in Zukunft möglicherweise ein Drittel aller Menschen öfter und stärker unter Hitzewellen und Dürren leiden.

Das zeigt eine Studie in den Geophysical Research Letters, an der auch das Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven mitgearbeitet hat. Berechnet wurde, wie sich das Klima in den nächsten 70 Jahren verändert und welche Länder besonders von Dürren und Hitzewellen betroffen sein werden.

Hitze-Hotspots

Ergebnis ist: Die Situation wird vor allem in ärmeren Ländern schwieriger. Obwohl die weniger zum Klimawandel beigetragen haben. Hotspots sind Mittelamerika und Südamerika, Südeuropa, Afrika und Südasien. Dort könnten Hitze und Dürren auch öfter gleichzeitig auftreten.

Das bedeutet dann: Weniger Ernte, weniger Wasser und eine Gesundheitsgefahr für Menschen und Tiere.

Die Forschenden sagen: Das, was wir heute entscheiden in Sachen Klimaschutz, wird den Alltag von Milliarden Menschen beeinflussen.